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Friedensforum Neumünster kritisiert US-Vorgehen in Venezuela

Venezuela im Fokus: Friedensforum kritisiert US-Einsatz

Im eisigen Ostwind hielten Mitglieder des Friedensforums Neumünster am Freitag um 11 Uhr während der Marktzeit ihre erste Mahnwache des Jahres ab. Anlass war die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Venezuela. Hintergrund sind US-Militäreinsätze, die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau sowie die Beschlagnahmung venezolanischer Öltanker in internationalen Gewässern. International wird das Vorgehen teils scharf kritisiert, auch wegen möglicher Verstöße gegen das Völkerrecht.

Christof Ostheimer vom Friedensforum spricht von „Imperialismus pur“ und warnt vor einem neuen kolonialen Zeitalter, in dem politische Ziele zunehmend mit militärischer Gewalt durchgesetzt würden. Das Friedensforum stellt dem klar entgegen: „Krieg ist nie die Lösung.“

Der eisige Wind begleitete eine Frage, die viele Teilnehmende umtrieb: Welches Land könnte als Nächstes Ziel dieser Politik werden?

Weitere Infos: www.friedensforum-neumuenster.de

Beitrag vom 10.01.2026