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Verkehrssicherheitsbericht 2024 veröffentlicht
Verkehrssicherheitsbericht 2024: Weniger Verkehrstote, mehr Unfälle
Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack stellte heute gemeinsam mit Polizeidirektor Ralph Garschke den Verkehrssicherheitsbericht für 2024 vor. Die Zahl der Verkehrstoten sank um vier auf 86, doch die Gesamtzahl der Unfälle stieg um 1,5 % auf 89.906. Dabei wurden 15.500 Menschen verletzt, 1.872 davon schwer.
Hauptunfallursachen sind Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtsmissachtung (33,4 %) sowie nichtangepasste Geschwindigkeit (9,8 %). Auf Autobahnen sank die Zahl der Unfälle um 5,7 %, während die Zahl der Verkehrstoten dort von 3 auf 8 stieg.
Die Zahl der Unfallfluchten stieg auf 20.584 Fälle (+3 %), wobei 1.149 Personen leicht- und 80 schwerverletzt wurden. Zwei Menschen starben.
Bei Unfällen mit Kindern gab es einen Anstieg auf 1.196 Fälle (+0,9 %), 1.247 Kinder verunglückten (+3,4 %), 40 % davon als Mitfahrende im Auto.
Unfälle mit E-Scootern nahmen um 26,7 % auf 688 zu. Die Zahl der Verletzten stieg auf 607 (+31,4 %), oft durch falsche Straßenbenutzung oder Alkohol.
Die Innenministerin appellierte an umsichtiges und rücksichtvolles Verhalten im Straßenverkehr.